Sonntag, 9. September 2012

Zusammen

Wir leben jeden Tag, jedoch nicht als wäre es unser letzter.
Wir nehmen vieles hin, weil wir denken, es wird schon.
Aber ist es das was wir wollen?
Schlummert nicht in jeden das Gefühl, mehr zu wollen und zu können.
Wir geben uns Sachen hin und regen uns über sie auf, obwohl sie garnicht wichtig sind.
Darüber hinaus vergessen wir die Sachen die wichtig sind.
Wir vergessen die Menschen um uns herum... nein wir vergessen sie nicht... wir fangen an sie zu ignorieren. Zu sehen das es jedoch noch Menschen gibt die nicht wegschauen und helfen, ist ein wahres Wunder.
Viel zu viele fahren nach den Prinzip : „Jeder ist sich selbst der Nächste“. Ist das jedoch der richtige Weg?
Es entsteht immer mehr Unverständnis, weil man vergisst das vieles ein Geben und Nehmen ist.
Aber viel mehr ein Geben wie ein Nehmen.
Man erwartet viel zu viel und gibt dadurch immer weniger.
Aber was hat uns groß gemacht. War es nicht der Zusammenhalt und die Hilfe wenn einer nicht mehr weiter wusste?
Was wären wir, wenn keiner den Anderen geholfen hätte?
Wieviele Menschen gehen durch die Straße und starren. Kein Lächeln, kein Blick den anderen zugewandt. Dabei bringt ein Lächeln die Menschen näher. Sagt ein Lächeln nicht mehr als alles andere? Und es kostet doch nichts. Es fängt klein an und kann jedoch groß enden. Keiner macht den Anfang. Aber warum? Die Ausrede : „Die Anderen machen es doch auch nicht!“ oder einfach nur „Warum sollte ich?“ habe man schon so oft gehört. Ist es nicht schockierend wie abgestumpft wir schon geworden sind? Nur weil ein Anderer uns nicht das gibt was wir wollen, hören wir auf herzlich zu sein.
Aber gerade in der heutigen Zeit ist es so wichtig geworden zusammen zu halten und herzlich zu sein.
Schaut euch um und seht euch die Menschen genau an, bevor ihr Urteilt. Es ist nicht immer das was es scheint zu sein.
Aber ist es nicht besser gleich aufzuhören zu Urteilen? Sollte man nicht selbst seine Erfahrungen machen? Frage, rede und am wichtigsten höre genau hin. Denn manchmal liegt im Detail oder im nebenbei Gesagten, der Grund oder der Hilferuf. Es sagt keiner das der Weg leicht wird. Aber das war er noch nie und viele vor uns sind ihn gegangen ohne zu klagen und zu erwarten. Denn wenn keiner den ersten Schritt macht, wird der Weg irgendwann vergessen und die Welt abgestumpft und leer sein.
Seien wir denen die nach uns kommen doch einfach ein Vorbild. Sie wissen es nicht besser, denn wir sind es die es ihnen vorleben.