Mittwoch, 9. November 2011

Geduld und Vernunft

Man sagt: Geduld ist eine Tugend.
Nur gibt es Momente im Leben wo man keine hat, sie aber durchaus angebracht ist.
Wo dann wieder die Vernunft ins Spiel kommt.
Denn man sagt aber auch : Die Vernunft ist des Herzen größte Feindin.
Also sollen  wir vernünftig sein und innehalten wenn es am wichtigsten ist.
Ist es dann nicht auch am schwierigsten, die Vernunft wallten zu lassen?
Ein stetiger Wegbegleiter ist doch nun mal der Gedanke, die Intuition, das Bauchgefühl und nicht zum Schluss die Vernunft.
Wenn eines der Sachen aussetzt ist es doch wie bei einen Kartenspiel.
Es fällt zusammen und zurück bleibt ein Haufen von Sachen die mal von einer gewissen Wichtigkeit und einen perfekten Zusammenspiel waren.
Daher ist ein sehr wichtiger Oberpunkt der Sachen nun mal die Geduld.
Denn erst durch die Geduld können die anderen Sachen in vollen Ausmaße zum tragen kommen.
Nur ist das Herz nunmal ein sehr ungeduldiges Stück.
Es sieht etwas und wenn es ihn gefällt und es passt, will es jenes haben.
Also wie bringt man alle sechs Sachen in Einklang?
Wie schafft man es, dass das eine auf das andere hört?

Montag, 7. November 2011

Zwiegespräch


Weißt du, wie es ist, wenn man sucht und niemals findet?

Weißt du, wie es ist, wenn die Hoffnung langsam schwindet?
Weißt du, wie es ist, wenn man immer nur im Kreis geht?
Weißt du, wie es ist, wenn man selbst sich nur im Weg steht?
Weißt du, wie es ist, wenn der Schatten größer als das Licht ist?
Weißt du, wie es ist, wenn am Abend man den Tag vergisst?
Weißt du, wie es ist, wenn statt Sonne man nur Wolken sieht?
Weißt du, wie es ist, wenn das Leben nur vorüberzieht?
Weißt du, wie es ist, wenn aus Farbe nur noch schwarz wird?
Weißt du, wie es ist, wenn man nutzlos nur umherirrt?
Weißt du, wie es ist, wenn das Schöne nicht mehr schön ist?
Weißt du, wie es ist, wenn sich Trübsinn nur ins Herz frisst?
Weißt du, wie es ist, wenn man fühlt sich krank und leer?
Weißt du, wie es ist, wenn man denkt, es geht nichts mehr?

Ich sag dir, wie es ist, wenn die Kraft die Angst verwindet.

Ich sag dir, wie es ist, wenn man den Sinn des Lebens findet.
Ich sag dir, wie es ist, wenn man das Lachen wieder kennt.
Ich sag dir, wie es ist, wenn das Feuer wieder brennt.
Ich sag dir, wie es ist, wenn die Sonne wieder scheint.
Ich sag dir, wie es ist, wenn die Seele nicht mehr weint.
Ich sag dir, wie es ist, wenn das Schöne überwiegt.
Ich sag dir, wie es ist, wenn die gute Laune siegt.
Ich sag dir, wie es ist, wenn man wieder Hoffnung spürt.
Ich sag dir, wie es ist, wenn der Optimismus führt.
Ich sag dir, wie es ist, wenn Träume nicht nur Schäume sind.
Ich sag dir, wie es ist, wenn man Wärme spürt und Wind.

Es ist so, wenn ich sag, dass das Leben sich stets lohnt.

Es ist so, wenn ich sag, dass viel Tatkraft in uns wohnt.
Es ist so, wenn ich sag, schau nach vorn und nicht zurück.
Es ist so, wenn ich sag, die Zukunft ist die Chance zum Glück.

Autor:  Claudia Henkel
(*1963)