Freitag, 26. August 2011

Schicksal?
Schicksal... Hm...  was ist Schicksal??? Gibt es Schicksal wirklich??? Kann man sein Schicksal beeinflussen??? Das ist ein Thema was mich in letzter Zeit sehr beschäftigt!
Wenn man das Wort Schicksal Googlet kommt folgendes raus:
Begriffsverwendung
Der Begriff hat keine ihm zugrundeliegende eindeutig wertende Bedeutung. Synonym wird das Wort Los verwendet. Zumeist wird als Schicksal eine Art höhere Macht begriffen, die ohne direktes menschliches Zutun das Leben einer Person entscheidend beeinflusst. Beispiele: „Das Schicksal meint es gut mit ihr“, „Er wurde vom Schicksal dazu bestimmt“, „Das Schicksal nahm seinen Lauf“ oder der Schicksalsschlag. In diesem Sinne ist es der Inbegriff unpersönlicher Mächte. Ein Schicksal ist aber nicht ausschließlich unvermeidbar, daher wird auch davon gesprochen, „sein Schicksal zu meistern“ oder „sein Schicksal in die eigene Hand zu nehmen“.
Hintergrund
In den meisten Kulturen gilt das Schicksal als unausweichliche Bestimmung:
* In der Mythologie entwickelte sich der Gedanke des Schicksals als personifizierte Macht (die Schicksalsgottheiten Fortuna, Nornen, Tyche, Moiren, Parzen), die sowohl das individuelle Leben als auch den Weltlauf beherrschen, und das Schicksal dem Menschen „schicken“.
* Aus der Vorstellung, das Schicksal liege vorbereitet, kommt der Glaube, es gebe Möglichkeiten, im Voraus zumindest Andeutungen darauf zu bekommen. Dieses Konzept liegt der Mantik (Wahrsagung) zugrunde.
* In der christlichen Theologie wird anstelle der Vorstellung des Schicksals das Konzept der göttlichen Vorsehung oder Prädestination bevorzugt, welches dem Willen Gottes und des Menschen größeren Raum lässt.

Also das heißt ja so viel wie wenn mir etwas passiert, ist das Schicksal schuld?
Das lässt uns also wieder zu der Frage kommen, kann ich es wirklich beeinflussen? Man selbst weiß ja nicht was das Schicksal für einen bereit hält. Und wenn man das wüsste, würde man es ändern wollen? Ich meine nehmen wir eine Situation aus den normalen Leben. Ich gehe auf Arbeit und verpasse die Bahn weil ich noch auf Toilette musste. In den Moment nimmt es seinen Lauf ... Man nimmt die nächste Bahn und trifft dadurch einen alten Bekannten den man schon ewig nicht mehr gesehen hat. Und man war froh. Ich meine, dass man ihn so ewig nicht gesehen hat. Nun hat man den Salat und nimmt sich für das nächste mal vor lieber 5 Minuten vorher aufzustehen und dadurch die gewünschte Bahn zu schaffen.
Was wäre denn gewesen wenn man die richtige Bahn bekommen hätte. Man fährt wie jeden Tag auf Arbeit und trifft fast immer die gleichen Leute wie auch dann den Tag. Und man freut sich weil auch die Freundin wieder mit fährt. Und man startet schon mit einen ganz anderen Gefühl in den Tag.
Das heißt 2 verschiedene Ausgänge durch ein paar Minuten. Es heißt ja auch immer: "Man sollte nicht warten, denn jede Sekunde ebnet deinen Weg."
Also ist alles wichtig. Wie wir handeln... wie wir denken ... wie wir fühlen... wie wir schauen... und wie wir uns geben...
Ist es nicht so das man einen auch in den ersten 3-10 Sekunden schon beurteilt... Man hat ihn nichtmal richtig kennengelernt und urteilt schon... Naja und so ist es wohl auch mit den Schicksal... es wartet nicht bis es jede Situation abgewägt hat und schaut welche dir zu Gunsten kommt... Es handelt einfach jede Sekunde und jede Minute... Klar haben wir sicher auch bis zu einen gewissen Punkt einen Einfluss drauf...
Ich meine es ist doch klar, dass wenn ich einen Menschen ein Lächeln schenke, er ganz anders auf mich reagiert wie wenn ich ihn grimmig anschaue.
Also ist es doch so das man alles einfach so nehmen sollte wie es ist und das Beste daraus machen sollte. Oft ist es nicht leicht. Aber das gehört dazu. Denn wie sollten wir sonst wissen was uns alles schönes passiert. Und ist es nicht wirklich so, dass wir wirklich erst wenn wir eine Margengrippe haben erkennen wie schön es sonst ist, einfach mal was leckeres zu essen.
Wir neigen auch immer dazu das schlecht zu sehen und hervor zu heben. Dabei sollten wir einfach mal die kleinen Dinge im Leben sehen und genießen. Denn durch eine Negative Einstellung wird das Leben nicht wirklich positiver.
Also kommen wir auf das Schicksal zurück... Sicher ist es wie bei einen Spinnennetz... Es ist unsere Bestimmung am Ende unseres Lebens auf eine fertig gewebtes Spinnennetz zurück zu schauen. Nur wie es am Ende ausschaut ist sehr ungewiss... Es gibt das Grundgerüst was uns sicher hervorbestimmt ist und das sind die Fäden die von innen nach außen gehen. Nennen wir sie halt Schicksal. Jedoch die Fäden die sich Ringel um Ringel nach draußen arbeiten werden von uns gesetzt. Jeder Faden ist eine Situation in unseren Leben. Es lässt sich davon ableiten wie man lebt und wie genau man es nimmt. Webe ich besonders geschickt und gehe präzise und sicher vor. Oder nehme ich es nicht so genau und setzte mal hier und mal da einen Faden. Letzten Endes muss man selber wissen wie genau und intensiv man sein Leben lebt.
Denn zu einen Schluss bin ich gekommen. Ja das Schicksal gibt es sicher. Nur habe ich mein Leben bis zu einen gewissen Punkt selbst in der Hand und mache das beste daraus. Es bringt mir nichts zu jammern. Denn das sind verlorene Sekunden und Minuten in denen ich schon längst wieder was schönes erleben hätte können.

Also nehmt euer Leben in die Hand,  genießt, erforscht, und lebt wie ihr es wollt. Denn die Zeit bringt euch keiner zurück, daher macht das Beste daraus. 

1 Kommentar:

  1. Genau das ist der richtige Schluss aus deinen Gedanken. Ich habe es selbst erfahren dürfen, es gibt Schicksal, aber letztendlich liegt es an den daran beteiligten Menschen, aus dem Schicksal etwas zu machen. Etwas was Bestand hat. Etwas für Herz und Verstand.

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